Panflöte

Ich liebe es der Panflöte Töne zu entlocken und genau dies möchte ich Euch mit Freude weiter geben. Alle können das Panflötenspiel ohne Vorkenntnisse lernen!

Ich freu mich auf unsere gemeinsame Reise…..

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Die Panflöte
Panflöten bestehen aus einer Reihe von Röhrchen, mit denen verschieden hohe Töne erzeugt werden können. Sie gehören zur Gruppe der Längsflöten, die wiederum der Gruppe der Holzblasinstrumente zuzuordnen sind, obwohl sie aus verschiedenen Materialien hergestellt werden können (Holz, Bambus, Metall, Knochen, Ton, Glas, Schilf).

Panflöten entstanden ab etwa dem 4. Jahrtausend v. Chr. in vielen Regionen der Welt. In Europa ist die geräuschhaft klingende Flöte aus Südamerika bekannt, besonders aus den Anden, deren Röhrchen in einer oder mehreren geraden Reihen angeordnet sind, sowie die klarer klingende Nai, ursprünglich aus Rumänien, deren Röhrchen in einem Bogen angeordnet sind. Die Larchemi aus Westgeorgien gilt als Instrument der Schäfer. Bekannt ist auch die mehrreihige südamerikanische Siku.

Die Siku und Nai gibt es in verschiedenen Tonlagen von der Piccolo-Panflöte in Sopran-Stimmlage bis zur mannshohen Kontrabass-Panflöte. Am üblichsten sind die Alt-Panflöten, die als Nai ca. 30 cm breit und 23 cm hoch sind. Für die meisten Anfänger dürfte die Tenor-Stimmlage einfacher zu spielen sein.

Der Ton
Ein Ton entsteht bei diesen Instrumenten, indem ein Luftstrom auf eine scharfe Kante gelenkt und von dieser zerschnitten wird. Die Tonhöhe wird durch die Länge der schwingenden Luftsäule bestimmt. Bei der Panflöte geschieht dies durch verschieden lange Röhren, die zu Reihen gebündelt sind.

Bei einem Tonumfang von meist zwei bis drei Oktaven, aber auch bis zu fast vier Oktaven, sind fast alle Panflöten diatonisch gestimmt, meist in C-Dur oder G-Dur. Halbtöne werden dann durch eine spezielle Blastechnik erzeugt, z. B. indem die Panflöte um 45 Grad gekippt wird und die Unterlippe etwas weiter über die Öffnung des Röhrchens geschoben wird. Gestimmt werden kann eine Panflöte durch das Verschieben von passend eingesetzten Korkscheiben oder (besser) festgedrücktem Bienenwachs.